FRIDTJOF-NANSEN-REALSCHULE CASTROP-RAUXEL

 

 

Letzte Aktualisierung: 02. August 2010
 Verabschiedung des Schulleiters Günther Lindner

In einer Feierstunde am 13.07.2010 wurde der langjährige Schulleiter der FNR, Günther Lindner, in den Ruhestand verabschiedet. In den Ansprachen wurde seine Arbeit in den zurückliegenden 22 Jahren an der FNR gewürdigt, großes Lob und hohe Anerkennung kamen von allen Seiten: von Bürgermeister Beisenherz, Herrn LRSD Josefs vom RP Münster, von den Eltern und Schülern, den Hausmeistern und den Reinigungskräften sowie seitens des Kollegiums. 

In seiner abschließenden Ansprache würdigte Herr Lindner die gute Zusammenarbeit mit den außerschulischen Partnern und den Eltern und Schülern und dankte für die Unterstützung aus dem Kollegium.

Den unterhaltsamen Rahmen der Feierstunde bildeten Auftritte des Schülerchors und des Schülerorchesters aus unserer Musikklasse (Leitung: Herr Mikus), von Dennis Kowalkowski mit einer Zauberdarbietung sowie des Lehrerchors. Am Ende sangen Chiara und Tabea Koch, Romina Wambach und Sibel Yasar für Herrn Lindner ein irisches Abschiedslied und sorgten damit für den emotionalen Höhepunkt des Festes. Moderiert wurde die Feier von Lisa Mantik und Emilio Kartas aus der Klasse 9a. Das Motto des Tages, "Man muss auch mal loslassen können.", wurde in einem abschließenden Massenstart bunter Luftballons versinnbildlicht.

Fotos: FNR

 

Der folgende Beitrag wurde aus WAZ- online übernommen:

FNR-Rektor geht in Rente : „Vive le directeur“

Castrop-Rauxel, 13.07.2010, Susanne Schild

Castrop-Rauxel. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete sich Günther Lindner: Nach 39 Jahren als Lehrer und 25 Jahren als Rektor der Fridtjof-Nansen-Realschule geht der 64-Jährige in Pension.

Der Schulchor sang von wilden Cowboys und der Lehrerchor „Vive le directeur“, ganz vorn im Forum der Realschule saß das Ehepaar Lindner und war gerührt. Mit einer Feier wurde der Mann verabschiedet, der entscheidend das Gesicht der Realschule an der Lange Straße geprägt hatte.

Der gebürtige Schweinfurter Günther Lindner übernahm 1988 die Leitung der „Schule in einer schwierigen Zeit“, so Bürgermeister (und ebenfalls Lehrer) Johannes Beisenherz in seiner Laudatio. Vorab hatte er Erfahrungen an Realschulen in Bottrop, Herten und Recklinghausen gesammelt. Lindner baut die Habinghorster Lehranstalt zu einer der größten Realschulen in NRW aus; zeitweise lief die Schule achtzügig mit über 1000 Schülern. Lindner war es auch, der die Gründung einer zweiten Realschule, die Johannes Rau-Realschule begleitete. 2005 wechselten jeweils zwei Klassen mit ihren Lehrern von Habinghorst an die Kleine Lönsstraße. Auch die Erweiterung und die Sanierung des „Stammhauses“ an der Lange Straße forcierte er: Neu gebaut wurden das Forum, Lehrerräume, eine Bibliothek und Mediathek. Beisenherz: „Sie haben sich in besonderer Weise um das Schulsystem in Castrop-Rauxel verdient gemacht.“

Alfred Josefs von der Bezirksregierung stellte besonders die „menschlichen Qualifikationen“ Lindners heraus: „Sie haben deutlich weniger verdient, als sie verdient haben.“

Lindner selbst waren Jubel und Geschenke fast schon zu viel. Präsente gab’s von Kollegen und Politikern. Die Damen aus der Putzkolonne schenkten eine Schultüte mit Süßigkeiten und einem Tankgutschein drin. „Damit er viel verreisen kann“, erklärt Maritta Scholz, die seit 34 Jahren die Schule putzt. War der Herr Lindner denn ein guter Chef? „Ja“, da nicken die Raumpflegerinnen energisch.

Energie muss Lindner selbst nun erst einmal tanken. „Ruhe haben, Abstand gewinnen“, das wünsche er sich für die nächsten Tage. Und mehr Zeit für seine Hobbys: Lesen, Sport, Computer. In den Urlaub fährt er übrigens zum ersten mal nicht in dem Sommerferien. „Unsere Ferien beginnen ganz bewusst am ersten Schultag.“

zurück