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Fotos
(2): © Fritsch, RN |
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Ruhr Nachrichten online, 11.02.11:
Sechste Klassen: Nansen-Realschule
hatte zur langen Schulnacht eingeladen
HABINGHORST Schule
einmal ganz anders: Mit einem Eltern-Comeback auf den Schulbänken und
einer langen Lese- und Aktionsnacht hat die Fridtjof-Nansen-Realschule
ihre Sechstklässler zum Halbjahrsende beglückt. Von
Michael Fritsch
"Das hat allen Beteiligten gut
gefallen, einer Neuauflage im nächsten Jahr steht nichts entgegen“, zog
„Cheforganisator“ Konrektor Volker Supanc am Morgen nach einer kurzen
Nacht eine positive Bilanz. Wenige Stunden zuvor hatte er noch alle Hände
voll zu tun: Über 100 Kinder, ebenso viele Mütter und Väter ein knappes
Dutzend Lehrer sowie 60 eifrige Helfer aus den älteren Schülerjahrgängen
und der Schulpflegschaft bevölkerten seit dem frühen Donnerstag Abend
zahlreiche Räumlichkeiten, Außenanlage sowie die Sporthalle des weitläufigen
Gebäudekomplexes, um sich teils kurzweilig, teils sportlich, aber stets
auch mit pädagogischem Hintergrund in verschiedenen Disziplinen zu
messen.
Gruselige Krimirallye für Sechstklässler
Während die Sechstklässler sich durch eine ebenso spannende wie
gruselige Krimirallye kämpfen mussten, in der Sporthalle Ausdauer- und
Denksport zu kombinieren hatten und sich in der Schulbibliothek über
Neuanschaffungen informieren konnten, erwartete den Eltern an fünf
Stationen ein ebenso ausführliches wie praxisnahes Informationsangebot
durch die Lehrkräfte. Auf dem abendlichen Stundenplan: Leseförderung,
Lernmanagement, Lernpsychologie, Methodentraining sowie das Thema
Motivation und Belohnung.
Als „Hausaufgabe“ zum Mitnehmen gab´s
unter anderem eine Checkliste zur Leseerziehung, Praxistipps, Vorschläge
für das Arbeiten zu Hause, „Erste Hilfe für die Mappenführung“ usw.
Deutsch- und Geschichtsreferendarin Regina Drumann verwies in diesem
Zusammenhang auf die Vorbildfunktion im Elternhaus: „Es ist wichtig,
dass die Schülerinnen und Schüler die Eltern zu Hause selber lesen
sehen.“ Supanc selbst warnt vor übertriebenem Aufwand: „Musikhören
und Nichtstun gehört ausdrücklich zum Schüleralltag dazu. Wenn ein Kind
im Schnitt 90 störungsfreie Minuten täglich für die Hausarbeit hat,
reicht das völlig aus“, befand er.
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