1851


Home Nach oben 1851 1852 1854/55 1855 1855/56 1857 1858/59 1859

Hier wurde am 14. April 1851, 6 1/2 Monate nach Vaters Tod Paul geboren, Mutters Benjamin, ihr Schmerzenskind, an dem sie mit besonderer Liebe als an einem Vermächtnis ihres so früh entrissenen Mannes hing. Waren meine Schwester und ich in dem alten Scheiblerschen Taufzeug getauft worden, in dem mein Onkel Bernhard und meine Mutter getauft waren und in dem auch meine 9 Kinder und nun auch schon einige Enkel getauft wurden, so wurde Paul in einem ganz einfachen Steckkissen mit schwarzen Bändern getauft als Zeichen der Trauer.

An das großelterliche Haus knüpfen sich meine frühesten Kindererinnerungen. Darum zunächst einiges über dieses Haus. Ich habe versucht, es auf der folgenden Seite in seiner Einteilung und dann in seiner Lage darzustellen. Im ganzen wird die lediglich aus meinem Gedächtnis entstandene Skizze richtig sein. Meine früheste Erinnerung zeigt mich vor Großmutters Kommode stehen, morgens, wenn wir hinuntergingen, um Guten Morgen zu sagen, erwartungsvoll auf den Augenblick gespannt, wo Großmutter die oberste Schublade mit dem wunderbaren Duft der verschiedenen Wicken aufzieht und uns eine Schokoladenbohne oder dergleichen in den Schnabel steckt. Mutter berichtet, dass ich schon, ehe ich ordentlich sprechen konnte, Großmutter mit dem Ruf an die gewohnte Gabe erinnerte: "Großmama Bö!" (Böhnchen)

Home Nach oben 1851 1852 1854/55 1855 1855/56 1857 1858/59 1859


Wegen des enormen Spamaufkommens ist die Email-Adresse ab sofort nur noch mit eingeschaltetem JavaScript sichtbar:

© Dr. Andreas Furbach,

Letzte Änderung 17.04.04