Pepe's Geschichten

Pepe


Pepes Einzug

Pepe erfindet das Laufrad

Pullipepe

Der Angriff der Weidenbrücke



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Pepe's Einzug


Pepe kam eigentlich nur vorübergehend zu uns. Eigentlich sollte Pepe nämlich zu meinen Eltern ziehen. Der Goldhamster meiner Eltern war im Januar 2004 leider verstorben und meine Eltern wollten im Frühjahr gerne einen neuen Hamster haben. Auf Speedy's Hamsterseiten fand ich in der Anzeigenbörse dann jemanden, der zwei Hamster abzugeben hatte. Ein Männchen, ein Weibchen. Beide 12 Wochen alt und beide die einzigen Überlebenden eines Überraschungswurfes. Die Hamstermama war hochschwanger von der Zoohandlung verkauft worden und gerade eingezogen, hatte sie die kleinen Hamsterbabies zur Welt gebracht. Doch nach all dem Streß waren nur zwei Babies am Leben geblieben. Und von diesen beiden sollte es nun einer sein. Zahm seien die beiden auch schon, wurde mir gemailt.

Am Sonntag, den 28.03.2004 trafen wir uns also: die ehemalige Familie des kleinen Hamsters und ich, als Botin. Denn: der Hamster war ja eigentlich für meine Eltern...
Gleich nachdem ich den ersten Blick in den Käfig und auf den Hamster geworfen hatte, war es um mich geschehen. Das war Liebe auf den ersten Blick!
Vielleicht hätte man Pepe und mich trennen können, wenn ich Pepe sofort zu meinen Eltern gebracht hätte. Da meine Eltern jedoch zwei Tage später nach Lanzarote geflogen sind, habe ich Pepe gleich mit nach Hause genommen - zwei Tage später wäre er ja eh zu uns gekommen.

Und dann zeigte sich, daß es auch bei Pepe Liebe auf den ersten Hamsterblick war. Er bezog seinen Käfig mit einer Selbstverständlichkeit, als habe er schon seit Monaten dort gelebt. Er war auch sofort zutraulich und zeigte vor der fremden Hand und den fremden Gerüchen überhaupt keine Scheu. Sobald der Käfig auf war, sprang er auf die Hand. Seine Bitte wurde erhört: er bekam auch sofort Freilauf. Und hat dann endgültig mein Herz gewonnen, als er während seines Freilaufs mehrfach zu mir hoch auf die Schulter geklettert kam und "Küsschen" gab. Hat er natürlich nicht wirklich, aber er beschnupperte meine Wangen, als wollte er Küsschen geben. Zunehmend wurde mir klar, daß ich diesen Hamster unmöglich wieder abgeben konnte.

Und so wurde ein weiterer Käfig gekauft und der Kontakt zu Pepes ehemaliger Familie aufgenommen und nun gehört auch Pepes Schwester Pepina mit zu unserer Familie.


Pepe erfindet das Laufrad

Pepe lebte nun also bei uns und erwies sich als wirklich lustiger Hamsti. Jeden Abend bekam er Freilauf. Den benötigte er auch, denn wundersamer Weise ignorierte er sein (artgerechtes!) Laufrad völlig. Daß er keinerlei Interesse an seinem Laufrad habe, hatte mir der ehemalige Mensch von Pepe auch schon erzählt.
Wegen seiner Lebhaftigkeit wurde Pepe sicherheitshalber vom Käfig bis in den Flur, der sein hamstersicherer Freilauf ist, in einer Haribo - Verpackung transportiert. Natürlich keine Haribo Tüte, sondern eine solcher Plastikdosen, wie man sie in Kiosken sieht. Pepe wurde also in die runde Plastikdose gesetzt und diese dann samt Hamster auf den Boden gesetzt. Dort wurde sie dann irgendwann von Pepe genauer inspiziert. Damit er sie besser beschnuppern konnte, drehte ich sie ihm auf die Seite. Er kletterte hinein - und schwupps rollte die Dose los.

Mein verrückter Hamster - der ja bekanntermaßen mit einem Laufrad nichts anzufangen wußte - war hellauf begeistert!
Fortan war er nicht mehr aus der Dose zu bekommen. Anstatt die Freiheit des Freilaufens zu genießen, kullerte er Flur rauf und Flur runter. Manchmal wurde eine kurze Pause eingelegt, dann kam Pepe heraus, wendete die Dose und kullerte in die neue Richtung.

Am kommenden Abend perfektionierte Pepe seine Laufradentwicklung.
Die Dose wurde in eine Nische gerollt, dort ging es nicht mehr weiter und die Dose drehte sich - einem Laufrad ähnlich - auf der Stelle.
Mein Hamster verbrachte die folgenden 45 Minuten damit auf der Stelle mit dieser Dose zu laufen.
Alle Ablenkungsversuche - z.B. indem ich die Dose aus der Nische zog und im freien Raum absetzte - halfen nichts. Die Dose wurde flugs wieder in die Nische gerollt und weiter ging's.

Pepe hatte sich selbst das Laufrad erfunden!


Pepe in der DosePepe in seinem Laufrad

Pepe in seinem selbst erfundenen Laufrad



Der Pullipepe

Pepe leidet seit September 2004 unter Fellproblemen. Die Tierärztin führt das auf Hormonprobleme, verbunden mit empfindlicher Haut, zurück.
Kurz und gut: Pepe hat eine Glatze.
Wie das bei Männern bekanntermaßen mal vorkommen kann. Doch was machen diese gemeinen Menschen? Anstatt den Hams angemessen zu bemitleiden, wird gelästert.
Und auf dem Höhepunkt der Lästerei kam dann die Warnung vor dem nahenden Winter. Und daß es dem Hams kalt werden würde, so ohne dicken Winterpulli. Und bald kam das Angebot einer besorgten Hamsterfreundin, dem felllosen Kerlchen einen Winterpulli anzufertigen. Wenn ich denn nur einen Farbwunsch äußern würde...
Gesagt, getan. Mein Farbwunsch wurde geäußert und die Hamsterfreundin kam nicht umhin, ihr vorschnell gemachtes (und möglicherweise gar nicht ernst gemeintes? ;-)) Angebot in die Tat umzusetzen.     


Lassen wir Pepe selbst erzählen:




Hallo, ich bin der Pepe und mir ist gestern was ganz tolles passiert, was ich Euch unbedingt erzählen möchte!

Also: Ich habe ein Paket bekommen.
Jawohl. Ich. Stand drauf : An Pepe H****, und dann kam eine richtige Straße und ein Ort. Und das kam mit der Post.
So richtig, wie die Menschen sich Dinge zuschicken, aber es war nicht für Körnergeber, es war für MICH. 

Und da drin war....

Ach, ich fange mal anders an.

Also:

Ich habe ein kleines Fellproblem. Hormone.... wie das bei Männern eben so ist. Die bekommen eben eine Glatze. Ich habe meine am Rücken bekommen. Das sieht wohl ganz schön doof aus. Jedenfalls war meine Menschin mit mir beim Arzt und die TÄ sagt, das wächst wieder zu und ich bekomme jetzt Medikamente. Und wenn meine Menschin das irgendwo erzählt, dann finden das die anderen Menschen immer urkomisch, daß es einen Hamster mit Glatze gibt. Zumindest die weiblichen Menschen finden das lustig, die männlichen Menschen halten sich da eher verständnisvoll zurück.

Und als nun die kalten Tage kamen, da lästerten die weiblichen Menschen, daß ich so ohne Fell ja eigentlich einen Winterpulli bräuchte.
Und weil das so ist, bekam ich gestern das Paket.

Eine Freundin hatte in der Tat einen Winterpulli für mich gemacht.

Der ist ziemlich kuschelig.
Aber meine Menschin meinte, mal durchlaufen dürfe ich, im Käfig darf ich ihn aber nicht haben. Sie hat Sorge, daß ich da Fusseln fressen könnte und die mir schaden...
Aber gefreut habe ich mich trotzdem über das Paket.... wenn ich auch zugeben muß, daß mir persönlich die mitgelieferten Sonnenblumenkerne viel mehr Freude machten, als der Pulli ;-)


Pullipepe
 


Und weil der Pepe in seinem neuen Pulli so schick aussieht, fliegen ihm natürlich auch die Herzen der Hamsterdamen nur so zu.

Eine innige Liebe verbindet ihn mit der schönsten Hamsterdame Österreichs, mit Lady Murkse aus Graz.

Hier ist Murkse, übrigens die einzige Hamsterdame, die Schraubgläser öffnen kann: Murkse


Und hier kommt ihr Bekenntnis zu Pepe:


Lieber, roter Hamstermann, wie gerne schaue ich Dich an.
Ist Dein Pelz auch nicht so dicht, mich, Lady Murkse stört das nicht.
Ein Hamster mit Geheimratsecken ist erst richtig schön zum Necken...
Möcht gerne mit Dir Schnauzerlreiben, und bei Dir in Deutschland bleiben.
(Ei da schaut mein Frauli bös, ich denk jetzt mach ich sie nervös).
Kahle Stellen an den Flanken - mein Frauchen macht' sich viel Gedanken,
haben mich sehr lang gequält, der Tierarzt wusste, was mir fehlt.
Nun aber ziert mir neues Fell die ehemals so kahle Stell.
Sir Pepe brauchst Dich nicht verstecken, will Dich nur ein bissi necken.
Wenn Du frierst so sag es mir, ich wärme Dich Du armes Tier.
Rupf mir die Unterwolle aus, web Dir ein' warmen Mantel draus.
Graue Wolle, roter Pelz, beim Gedanken dran ich schmelz!
So grüßt Dich zärtlich Deine Lady, daheim genannt das Murksemädi!



Auch an Pepe geht die Vermählung von Blume und Bo nicht spurlos vorüber. Pepes Liebste, Lady Murkse, hat dazu wieder ein paar Zeilen zu Papier gebracht:

Murkse hat die Hochzeitspläne von Blume und Bo mitbekommen und grübelt nun so über ihre eigene Situation nach:

Lady Murkse neidisch blickt, dass Bo die Blume nun beglückt.
So notiert sie die Gedanken, die sich um dieses Thema ranken:

Liebster Pepe läßt's dich kalt, dass Du (Zieh-)Onkel wirst so bald?
Oder bist mir nicht mehr treu, während ich mich auf Dich freu?
Vielleicht reis' ich im April nach Hamm, zu trefen Dich - mein' Hammimann!
Das Terrain dort wär neutral, frag doch Dein Frauchen bitte mal.
Glaubst das Alter würd uns hindern, es zu versuchen mit eigenen Kindern?
Lass uns doch unsere Gene mischen, ...dem Frauli müsst ich halt entwischen...!
Wär bloss die Reise nicht so lang, bei dem Gedanken wird's mir bang.
Ist unser Feuer voll entfacht, gibt's eine liebes - tolle Nacht!
Daheim das Frauchen nähm' es Wunder, würd' von Tag zu Tag ich runder.
Wahrscheinlich schöpft' es erst Verdacht, wenn ich ein grosses Wurfnest macht'!
Darin nach ureigenem Triebe, bett ich das Ergebnis unserer Liebe.
Bemutter fürsorglich jedes einzelne Baby, so wünscht sich's Deine Murkselady.
Erschrickst du mein Liebster bei diesen Gedanken, - bringen sie gar unsr'e Beziehung ins Wanken?
Das wiederum mag ich nicht riskieren, damit Deine Zuneigung zu verlieren.
Vielleicht schreibst Du mir zurück, - ich träum derweil von uns'rem Glück.
Ein zärtliches Schnauzerl, ein heisses Küsschen von Lady Murkse mit tint'blauen Füsschen!


Und Pepe ist tatsächlich treu geblieben.
Als die Blume den Bo besuchte, durfte Pepe das Blümchen auch mal begrüßen. Freundlich wie er ist, hat er das auch begeistert getan.
Nach einer liebevollen Begrüßung hat er sich jedoch nicht weiter "verliebt" gezeigt, sondern hat sich umgedreht und sich anderen Dingen gewidmet.

Pepe und Blume


Statt die Herzen anderer Damen zu gewinnen, ist Sir Pepe lieber der Hausherr von Burg Nagezahn, die er - einmal erobert - hütet, um dem holden Burgfräulein Lady Murkse ein standesgemäßes Zuhause bieten zu können.

Sir Pepe Sir Pepe auf Burg Nagezahn


Dezember 2004:

                                                                               Pepe hat Geburtstag!                           Pepe ohne Glatze

und

Pepe hat wieder überall Fell!















und Pepe hat ganz viel Geschenke auspacken können: 
Pepe - skeptisch wie immer - prüft: "Ob Weihnachtsgeschenke wohl gefährlich sind?"



Getestet und für gut befunden: Weihnachtsgeschenke sind nicht gefährlich, sondern lecker!





Der Angriff der Weidenbrücke 

Pepe hat eine neue Weidenbrücke bekommen. Das ist nicht spektakulär? Sieht Pepe anders! Die Weidenbrücke - selbstgemacht aus Weidenzweigen - verschaffte sich nämlich heimtückischerweise Zugang zu seinem Käfig, während er nichtsahnend  seinen Freilauf genoss.
Nach seinem Freilauf  lief er geschwind zur zweiten Etage hoch.... nahm Kurs auf die Brücke (dort muß er nämlich vorbei, wenn er zum Laufrad möchte)... und erstarrte. Da lauerte dieses Ding! Pepe wurde zur Salzsäule. Er wartete. Er witterte. Er stand unbewegt und taxierte.... und dann machte er einen riesen Satz und biß in die Brücke.
Die wehrte sich nicht. Sie bewegte sich auch nicht besonders. Genau genommen reagierte sie überhaupt nicht.
Daraufhin befand Pepe sie als ungefährlich und fortan wurde sie ignoriert.






mehr von Pepe:

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Pepes neue Behausung

Pepes Auslauf

Hamsterfotos


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