Pepi

Dies ist Pepina oder kurz Pepi , die Schwester von Pepe.
Sie wurde Ende Dezember 2003 geboren und zog im April 2004 bei meinen Eltern ein.

Pepi im Schrank  "Ich bin eine Schaufensterpuppe!"


Pepi10"Hallo? Ist da jemand?"
















Pepi "Jetzt geht es rund!"





Dezember 2004

Pepi bekommt einen neuen, größeren Käfig. Sie ist begeistert und wuselt fleißig darin herum.

Zeitgleich fällt auf, daß Pepi stetig an Gewicht verliert.
Anfangs läßt es sich mit dem neuen Käfig, mit der Aufregung des Umzuges, mit dem Plus an Bewegung, erklären.
Im Januar 2005 wird dann jedoch klar - Pepi verliert mittlerweile dramatisch an Gewicht.
Mit ihren ehemals 160 Gramm war sie eine richtige Wuchtbrumme.



Als sie bei 116 Gramm angekommen war, war klar, daß sie dem TA vorgestellt werden mußte.

Giardien wurden diagnostiziert und diese mit Panacur behandelt.

Pepi verlor weiter an Gewicht.

Eine Kotprobe wurde an ein veterinär-medizinisches Labor an der Uni Hannover geschickt.... ohne Befund.

Pepi nahm weiter ab.

Amynin - Aufbauspritzen, Convalescence Support, Critical Care und Babybrei - alles half nicht oder nur kurzfristig.
Wenn Pepi mal ein Gramm zugenommen hatte, so hat sie es gleich wieder abgenommen.

Unsere Tierärztin verwies uns an eine anderen Tierarztpraxis, die über weitergehende Diagnosemöglichkeiten verfügte.
Pepi wurde dort vorgestellt.
Der Hamster wog nur noch 95 Gramm.


Arme kranke Pepi.... aber wie das mit dem Hamstern geht, hat sie nicht vergessen


Unser Sonnenschein ließ die ganze Prozedur brav über sich ergehen. Zwei Tierärzte und drei Helferinnen kümmerten sich.

Die arme Pepi war allerdings sichtlich schlecht gelaunt.
Erst wurde sie eine Stunde lang durchs eiskalte Sauerland gefahren, dann wurde sie von der TA geweckt und die Helferin rasierte ihr den Bauch.
Und dann gab es auch noch Ultraschall-Kontaktgel auf den Bauch! Nein, das gefiel ihr gar nicht!

Der Ultraschall brachte leider keinen klaren Befund, da zuviel Luft in Hamsterchens Bauch war. Die Luft an sich war in der Menge schon ungewöhnlich. Auch die Leber sah nicht gut aus.

Pepi wurde sicherheitshalber auch noch geröntgt.

Da sie freundlicherweise auch noch auf den Untersuchungstisch pieselte, wurde auch gleich eine Urinuntersuchung durchgeführt.

Jetzt wissen wir, daß Pepi einen Leberschaden hat.

Behandelt wird der jetzt mit Legalon. Und wir hoffen das Beste für unsere Kleine!

(23.02.2005)




10.04.2005

Pepi's Zustand hat sich nicht wesentlich verbessert, aber zum Glück auch nicht mehr verschlechtert. Seit einiger Zeit pendelt ihr Gewicht zwischen 99 Gramm und 102 Gramm.
Dabei ist sie jedoch so lebenslustig, wie immer. Sie benutzt ihr Rad und sie besteht auf Auslauf. Sie klettert im Käfig umher, sie bettelt nach Leckerlie und sie stürzt sich auf ihr Futter... kurz gesagt: sie benimmt sich so, wie sich ein Hamster benehmen sollte. Sie sieht nur recht müde dabei aus - aber Aussehen und Verhalten korrespondieren in keinster Weise.


Pepi will raus



08.05.2005

Pepis Gewicht ist immer noch eine Achterbahnfahrt.
Wir versuchen es jetzt mit homöopathischen Mitteln, genauer gesagt mit Lycopodium D6.
Zwischenzeitlich war Pepi aufgrund von Amynin - Päppelspritzen sogar bis auf 114 Gramm, aber jetzt nimmt sie wieder kontinuierlich ab.
Aktuell sind es wieder die schon fast gewohnten 102 Gramm.

Seit einigen Wochen ist Pepi unter die Köche gegangen. Spezialität des Hauses: Pizza. Seht selbst:

Pepipizza
Pepi fertigt ihre Pepipizza:

Sie wirft ihr Futter in den Brei. Wenn sie fertig ist, dann ist der Futternapf leer und der Breinapf voll ;-)













03.08.2005

Pepi ist nun doch über die Regenbogenbrücke gegangen. Ihr Gewicht hatte sich in den letzten Wochen in der bereits gewohnten Achterbahnfahrt zwischen 89 und 100 Gramm bewegt.
Sie war dabei allerdings immer noch erstaunlich und bewundernswert munter.
Wir haben weiterhin versucht, mit homöopathischen Mitteln zu helfen und zudem mit Magnetfeldtherapie gearbeitet.

Doch am Ende hat leider keine Therapie den gewünschten Erfolg gebracht.
Pepi ist in den Morgenstunden des 03. August 2005 über die Regenbogenbrücke gegangen.
Leb wohl kleine Pepi, wir werden Dich nicht vergessen!







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